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Artur








Das wirkliche und kraftvolle Leben Es braucht Mut und Weisheit. Mut, damit der Mensch das, was er wirklich ist, sein und leben kann. Mut, die Illusionen des getrennten Ichs, auch wenn sie gewohnt sind, hinter sich zu lassen, da sie nur Illusionen sind und keine dauerhafte Lösung für das Dilemma der Getrenntheit der menschlichen Existenz darstellen. Mut, die Illusion als Illusion zu sehen, um sich nicht aufgrund einer Illusion oder für eine Illusion im Leben zu entscheiden. Es braucht in dieser Hinsicht Mut. Weisheit braucht es zur Ergründung der zwei unterschiedlichen Existenzarten, die für den Menschen möglich sind: in der Illusion oder in der Wirklichkeit zu leben. Weisheit braucht es zu ergründen welche Folgen ein Leben in der Illusion und in der Wirklichkeit nach sich zieht. Diese weitgehende, weise Betrachtung ermöglicht das Sehen der Folgen eines Lebens in der Illusion und in der Wirklichkeit und sich für das, was wirklich ist, zu entscheiden: Das ist ein wesentlicher Entschluss, der des Mutes und der Weisheit bedarf. Des Mutes, die Illusionen aus der persönlichen Identität zu durchschauen und Weisheit um zu erkennen, dass diese illusorische Vorstellungen aus der Identität heraus keine objektive und wirkliche Auskunft und Orientierung geben können. Das bedarf der Weisheit um sich auf solche illusorische Vorstellungen nicht zu stützen. Weisheit, um einzusehen, zu erkennen, dass das wirkliche Leben sich aus dieser nondualen Wirklichkeit in ihrer Gesamtheit vollzieht und nicht nach den illusorischen Vorstellungen eines getrennten Ichs, das in seiner eigenen Ichheit eingeschlossen ist. Unmittelbar aus dem Spirituellen, das Wirkliche zu leben und wirklich existieren ist ein unverwechselbares Leben - ein stets neues Leben ohne Wiederholungen. Es ist ein kraftvolles Leben im Bewusstsein über alles, was wirklich ist und wirklich existiert. Während ein unbewusstes Leben, die Gesamtheit dessen, was wirklich ist und existiert ausschließt. Der Fokus des Bewusstseins bezieht sich lediglich auf sich selbst – innerhalb der Getrenntheit des Ichs. Beständig auf diese Weise zu existieren, ist monoton und frustrierend. Das Leben in einer Illusion des Ichs bedarf stets einer identifizierten Motivation und Anreizen, um dieser Monotonie der Ich-Getrenntheit zu entkommen. Die Vielfalt an Unterhaltung in dieser illusorischen Existenz täuscht eine Vielfalt und Lebensreichtum vor. Bei näherer Betrachtung ist feststellbar, die getrennte menschliche Existenz wird sich nicht verändern können. Sie bleibt getrennt und angewiesen auf diese illusorische Vielfalt der Anreize, die keine echte Vielfalt ist, sondern die Notwendigkeit darstellt, in solcher Existenz bestehen zu können. Aus dieser weisen Betrachtung ergibt sich die Schlussfolgerung, dass in einem Leben in der Gesamtheit der Wirklichkeit keine Eindrücke von Frustration, Langeweile oder Unzufriedenheit entstehen können. Ein wirkliches Leben ist stets bewusst, kraftvoll und neu.


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